Die Wahl des besten Objektivs.
Festobjektive haben gegenüber Weitwinkel-Zoom-Objektiven den Vorteil, dass sie weniger bewegliche Teile und damit eine größere Lichtstärke haben. In den meisten Situationen und Anwendungsbereichen ist der Unterschied aber äußerst gering. Das, was du an Bildqualität opferst, machst du durch den Vorteil eines Zooms wieder wett. Standard-Zoom-Objektive decken oft verschiedene Brennweiten ab, etwa einen Weitwinkel-Zoom (16–35 mm) oder einen Ultra-Weitwinkel-Zoom (12–24 mm). Damit sind diese Objektive flexibler als Modelle mit einer festen Brennweite.
Zu den Merkmalen der besten Weitwinkelobjektive gehört eine maximale Blendenzahl von f/2,8 oder größer, eine geringe Tiefenschärfe sowie Bildstabilisierung und Autofokus. Sie verfügen teilweise über ein asphärisches Objektivelement, das die Bildschärfe erhöht und Verzerrungen reduziert. Die dadurch erzielte Bildqualität ist überragend – hat aber ihren Preis. Zum Glück lassen sich die meisten Objektive auch gebraucht erwerben. Sie kosten dann deutlich weniger als im Einzelhandel, und die Qualität des Glases nimmt mit zunehmendem Alter nicht ab. Ein hochwertiges Weitwinkelobjektiv von einem gängigen DSLR-Kamerahersteller wie Canon, Nikon, Sigma oder Sony hat auch dann noch einen guten Wiederverkaufswert, wenn es bereits durch neuere Modelle abgelöst wurde.
Egal, für welchen Typ von Kamera du dich interessierst: Entscheide dich für die beste Qualität, die du dir leisten kannst. „Investiere unbedingt in hochwertiges Glas“, rät der Fotograf Crosby Dove. „Das Objektiv kostet manchmal mehr als die ganze Kamera. Das ist viel Geld, aber Objektive verlieren auch langsamer an Wert als Kameras.“