ZUM ABSCHNITT SPRINGEN
Was ist der Unterschied zwischen PDF und PDF/X?
PDF in PDF/X umwandeln mit Acrobat Pro.
So funktionieren PDF/X-Dateien.
Wir erklären dir, was man unter PDF/X-Dateien versteht, wie sie genau funktionieren und was der Unterschied zu originären PDFs ist.
Was ist der Unterschied zwischen PDF und PDF/X?
PDF in PDF/X umwandeln mit Acrobat Pro.
So funktionieren PDF/X-Dateien.
Ob Flyer, Zeitschriften oder andere Druckerzeugnisse, die meisten analogen Print-Medien werden vor dem Druck digital erstellt. Für die Übertragung der finalen Ergebnisse an die Druckerei eignet sich am besten die PDF/X-Datei, welches im Unterschied zu einem normalen PDF genau auf die Anforderungen des Drucks abgestimmt ist. Dadurch werden Fehler minimiert, was wiederum Zeit spart. Ein Faktor, der in unserer schnelllebigen Zeit immer wichtiger wird.
Wir erklären dir, was PDF/X-Dateien sind, wie sie genau funktionieren und welche Versionen es gibt. Außerdem zeigen wir dir, wie du mit Adobe PDF/X-Dateien erstellen kannst.
PDF-Dateien dienen der Datenübermittlung. Der Name PDF steht für das "Portable Document Format". "Portable" beziehungsweise "tragbar" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Inhalte in dem Dokument vom Sender zum Empfänger plattformunabhängig übertragen und angezeigt werden können. So erleichtern PDF-Dateien den sicheren Austausch von Dokumenten auf digitalem Weg, das Layout eines PDFs bleibt erhalten. Diese Eigenschaften macht sie besonders interessant für die Druckindustrie, denn dort werden bevorzugt PDF-Dateien verarbeitet. Aber auch in anderen Bereichen sind PDF-Dateien sehr beliebt – beispielsweise wird PDF/A zur Langzeitarchivierung benutzt.
PDF/X-Dateien gehen hier noch einen Schritt weiter: Sie bieten einen Standard, der ganz spezielle Vorgaben beim Druck berücksichtigt. Der Zusatz X in PDF/X steht für eXchange, den Austausch. Denn darum geht es: PDF/X ermöglicht eine verbesserte Datenübermittlung zwischen Datenersteller*innen und Datenweiterverarbeiter*innen, also zum Beispiel Design-Agentur und Druckerei.
Bei originären PDF-Dateien können genau hier Probleme entstehen. Deshalb wird oft seitens der Druckerei noch eine Kontrolle durchgeführt. Das kostet Zeit, denn Fehler müssen hinterher mühsam manuell ausgebessert werden. Durch PDF/X entfällt dieser Schritt. Ziel ist es, mit PDF/X Druckfehler zu vermeiden und Mehraufwand zu verhindern.
PDF-Dateien können ganz einfach in PDF/X-Dateien umgewandelt werden. Willst du zum Beispiel erst einmal mit einer herkömmlichen PDF-Datei arbeiten, weil du noch nicht genau weißt, was du hinterher damit machen möchtest, ist das kein Problem. Du kannst deine PDF-Datei ohne viel Aufwand ganz nach Belieben in PDF/X oder andere Formate umwandeln – beispielsweise mit Adobe Acrobat Pro.
Mit Acrobat Pro hast du die Möglichkeit, eine PDF-Datei in wenigen Schritten in PDF/X umzuwandeln. Doch nicht nur das: Du kannst zum Beispiel auch überprüfen, ob dein PDF den Kriterien von PDF/X entspricht oder PDF/X-Informationen wieder entfernen.
Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du mit Acrobat Pro PDF-Dateien in PDF/X umwandelst:
Eine genauere Anleitung mit noch mehr Hilfestellungen findest du auf unserer Hilfeseite zum Thema PDFs in PDF/X konvertieren.
Beim Erstellen von PDF/X-Dateien werden die PDF-Elemente nicht berücksichtigt, die das Druckergebnis beinträchtigen könnten – also Elemente, die sich nicht sinnvoll drucken lassen (z.B. Video und Audio). Außerdem werden diverse Normen festgelegt und eingehalten, die für die Druckerei notwendig sind. Hierzu gehören zum Beispiel der Beschnitt, die Farbangaben und die verwendeten Schriften.
Es gibt aber auch Aspekte, die PDF/X nicht berücksichtigt. Demnach werden Qualitätsanforderungen, die von einem konkreten Druckverfahren abhängig sind, nicht definiert – beispielsweise die unterschiedlichen Anforderungen von Zeitungsdruck, Akzidenzdruck oder Bilderdruck.
Weitere Punkte, die PDF/X nicht beachtet:
Somit geht es bei PDF/X also nicht darum, dass gewisse Qualitätsstandards erfüllt werden (z.B. die Qualität der Bilder). Vielmehr stellt die PDF/X-Datei sicher, bestimmte Grundvoraussetzungen für den Druck zu ermöglichen – ob Schriften und Bilder eingebettet sind, der richtige Farbraum berücksichtigt oder die richtigen Einstellungen für Überdrucken und Überfüllen vorgenommen wurden.
Beachte: Eine PDF/X-Datei bedeutet nicht automatisch, dass die Datei alle Voraussetzungen für den Druck erfüllt. Vorab solltest du die Datei noch einmal in einer entsprechenden Software wie Acrobat Pro überprüfen.
Wie wir inzwischen wissen, besteht der Hauptzweck der PDF/A-Datei darin, digitale Informationen über einen längeren Zeitraum zu archivieren. Die Anwendungsbereiche, in denen das Format eingesetzt wird, sind vielfältig:
Je nach Verwendungszweck und technischen Voraussetzungen können die Anforderungen an eine PDF/X- Datei variieren. Dadurch sind im Laufe der Jahre verschiedene Versionen von PDF/X entstanden. Die gängigsten sind PDF/X-1a, PDF/X-3 und PDF/X-4. Diese unterscheiden sich vor allem im Farbbereich: Je nach Variante unterstützen sie unterschiedliche Farbräume.
Hier die Details im Überblick:
Du siehst, PDF/X ist eine sinnvolle Ergänzung zu normalen PDF-Dateien, wenn du deine digitalen Layouts ausdrucken möchtest. Denn durch das spezielle Format vermeidest du Druckfehler und sparst dir wertvolle Zeit beim Austausch mit der Druckerei. Das Beste: Originäre PDF-Dateien lassen sich mit nur wenigen Klicks in PDF/X umwandeln. Du hast also praktisch keinen Mehraufwand.
Du möchtest noch mehr PDF-Funktionen entdecken? Teste jetzt die Onlinetools von Acrobat kostenlos im Browser.
Es gibt viele Tools auf dem Markt, um PDF-Dateien zu erstellen. Für einen leichten Einstieg eignet sich Adobe Acrobat am besten. Hiermit kannst du kinderleicht PDF-Dokumente erstellen und bearbeiten. Bist du bereits ein PDF-Profi, empfiehlt sich Acrobat Pro – mit vielen zusätzlichen Funktionen.
Neben PDF/X gibt es noch einige andere PDF-Varianten für den täglichen Gebrauch: PDF/UA ist zum Beispiel ein barrierefreies Format, während sich PDF/VT sehr gut für den personalisierten Druck eignet.
Mit dem Onlinetool von Adobe zum Bearbeiten von PDFs kannst du deinem PDF-Dokument ganz einfach Text hinzufügen, Textstellen hervorheben oder Kommentare hinterlassen.
Die Dateiversion PDF/X-3 aus dem Jahr 2002 erlaubt CMYK, Schmuck- bzw. Sonderfarben sowie RGB, LAB und ICC-basierte Farben. PDF/X-4 aus dem Jahr 2008 erlaubt zusätzlich zu CMYK, Schmuck- und Sonderfarben sowie RGB, LAB und ICC-basierten Farben noch Transparenzen und Ebenen.
Das X im Dateinamen PDF/X steht für exchange, also Austausch. Eine Datei, die PDF/X-kompatibel ist, ist also so vorbereitet, dass sie von einer Druckerei ohne vorherige Prüfung verwendet werden kann.
Du kannst eine PDF/X erstellen, indem du eine PDF-Datei mit Acrobat Pro in das PDF/X-Format umwandelst. Öffne dafür Acrobat, wähle PDF-Standards unter Werkzeuge aus und gehe im rechten Seitenbereich auf “Als PDF/X speichern” aus.
Für den medienneutralen Einsatz von Druckdateien ist das Format PDF/X-3 ideal. Das aktuellere PDF/X-4-Format erlaubt neben CMYK auch RGB, Graustufen und Sonderfarben, ist aber weniger gebräuchlich als PDF/X-3.
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