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Inspiration in der Farbe Mauve.

Lerne die Geschichte und Bedeutung der Farbe Mauve sowie einen durch Zufall erfundenen Farbstoff kennen.

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Welche Bedeutung hat die Farbe Mauve?

Die Farbe Mauve liegt im Farbkreis zwischen Violett und Rosa. Dieses weiche, helle Violett ist ein Farbton, der Romantik und Empfindsamkeit vermittelt. Mauve hat viel von der Kraft von Violett, ist jedoch weniger intensiv.

Der Name Mauve leitet sich vom französischen Wort für die Blume Malva ab. Deren hellviolette Blüten weisen graue und blaue Nuancen auf.

Die Geschichte von Mauve.

Von Malva zu Mauve – eine Namensänderung markierte den Wandel für eine malvenfarbene Zukunft.

Ursprünglich hieß die Farbe Mauve Malva. Seit 1611 ist diese Farbe auch der Name der Malvenblume. Ihre Blüten haben eine zarte violette Farbe mit grauen, blauen und rosa Tönen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts tauchte die erste registrierte Verwendung von Mauve als Farbe im Englischen auf, man hatte die französische Bezeichnung für dieselbe Blume gewählt.

William Perkins' legendärer violetter Farbstoff machte die Farbe Mauve zu einem Phänomen.

Auch als die Farbe Mauve umbenannt wurde, blieb sie ungewöhnlich. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren die Farben weltweit weniger gesättigt. Farbige Kleidung war ein Zeichen von Status und Reichtum, denn Farbstoffe waren schwer herzustellen. Erst als 1856 der 18-jährige britische Chemiestudent William Perkins zufällig einen synthetischen violetten Farbstoff herstellte, begann sich das zu ändern. Perkins’ Farbstoff entsprach genau dem, was man sich unter Mauve vorstellte.

Mauve revolutionierte die Mode.

Die Erfindung des synthetischen Mauvepigments war das Erste in einer Reihe von synthetischen Farbstoffen. Mauve erlebte seinen Siegeszug als erster Farbstoff, der für die breite Masse erschwinglich war. Die 1890er-Jahre wurden wegen der Beliebtheit von mauvefarbener Kleidung als „Mauve-Dekade“ bezeichnet. Die heutige Darstellung von Mauve ist blasser als der ursprüngliche tiefe Farbton. Dies ist symbolisch, da mauvefarbene Farbstoffe dafür bekannt waren, schnell zu verblassen, und die Popularität des ursprünglichen Perkins-Farbstoffs verblasste metaphorisch vor dem 20. Jahrhundert.

Die Farbe Mauve in verschiedenen Kulturen.

Lila besitzt eine starke Anziehungskraft – Mauve hat einen ähnlichen magnetischen Effekt.

Lila war schon immer begehrt. Tyrrhenisches Lila war im Mittelalter teurer als Gold, da es aus Tausenden Meeresschnecken gewonnen wurde. Mauve besaß einen ähnlichen Status. Jedes Pigment, das violette Töne erzeugen konnte – einschließlich des Mauvevioletts mit seinen grauen, blauen und rosa Nuancen – war heiß begehrt. Die Farbe Mauve stand für den Reichtum und die Macht derer, die sie trugen.

Die Begeisterung für Mauve war weit verbreitet.

Nachdem der britische Chemiker William Perkins 1856 zufällig einen synthetischen Mauve-Farbstoff erfunden hatte, gelang es ihm schon bald, Mauve-Pigmente in großen Mengen herzustellen. Die Farbe Mauve verbreitete sich rasch in ganz Europa und schließlich weltweit. Bis 1860 war der Mauve-Farbton von London über Budapest bis Hongkong gefragt.

Die westliche Welt erlebt derzeit einen neuen Mauve-Trend.

Lila in vielen Schattierungen ist heute in den westlichen Ländern wieder angesagt. Mauve sieht man jetzt häufiger in der Modewelt. Auch in Sachen Make-up und in der Raumgestaltung feiert sie ein Comeback. Für alle, die Lila lieben, aber kein Zimmer in dunklem Lila streichen wollen, ist Mauve die perfekte Statement-Farbe. Trotz der aktuellen Begeisterung für Mauve vermittelt es ein überraschendes Nostalgiegefühl. Perkins wäre über so viel Popularität sicherlich erfreut gewesen.

Häufige Anwendungsgebiete der Farbe Mauve.

In zahlreichen Schattierungen: Diese „Zufallsfarbe“ bietet einzigartige Möglichkeiten für deine Projekte.

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