Passe die Kameraeinstellungen an.
Sobald dir die Umgebungsbedingungen klar sind, kannst du die entsprechenden Kameraeinstellungen vornehmen, um plastische Lichter und Tiefen einzufangen. ISO-Wert, Blende und Verschlusszeit sind entscheidend für eine erfolgreiche Belichtung mit einem robusten Dynamikumfang. Der ISO-Wert bezeichnet die Lichtempfindlichkeit deiner Kamera. Der Blendenwert ist das Maß für die Öffnung des Objektivs, und die Verschlusszeit steht für die Belichtungszeit.
„Du musst verstehen, was die Blende bewirkt und was deine ISO-Grenzen sind. Beim ISO-Wert gilt: Je niedriger die Zahl, desto mehr Licht brauchst du, um ein gut belichtetes Bild aufzunehmen. Das bedeutet, dass du die Verschlusszeit verlängern oder die Blende vergrößern musst“, erklärt Josue Rivas. Wenn du an einem hellen, sonnigen Tag fotografierst, solltest du einen niedrigeren ISO-Wert wählen. Das bedeutet, dass deine Verschlusszeit länger oder deine Blende größer sein kann.
Wenn du in einem dunklen Raum oder bei minimalem Licht fotografierst, solltest du einen hohen ISO-Wert für eine höhere Lichtempfindlichkeit wählen. Aber sei vorsichtig. Ein höherer ISO-Wert kann zu Bildrauschen und zum Verlust von Details führen. Die Blende beeinflusst auch die Tiefenschärfe. Wenn du eine niedrige Blendenzahl hast (was bedeutet, dass die Blende weiter geöffnet ist), wird dein Foto eine geringe Tiefenschärfe aufweisen.
„Wenn du die Tiefen aufhellst, um deren Details zum Vorschein zu bringen, werden die Lichter ausgebrannt und du verlierst viele der Details darin. Das bedeutet, dass die hellen Stellen etwas überbelichtet sind“, erklärt Josue Rivas. Du solltest immer nach dem goldenen Mittelweg suchen – mit Schattendetails, aber ohne Überbelichtung der hellen Bereiche. Experimentiere mit verschiedenen ISO-Werten, Blendenwerten und Verschlusszeiten, um die richtigen Einstellungen für dein Foto zu finden.