Dream Bigger – mit Adobe Firefly.
Experimentiere und gestalte mit Adobe Firefly im Web. Unsere Generative KI ist neu in Creative Cloud und ab sofort auch für gewerbliche Zwecke nutzbar.
KI: GENERATIV KREATIV.
Mit welcher Textbeschreibung du zum gewünschten Resultat gelangst, ist nicht immer offensichtlich. Diese Tipps bringen dich schneller ans Ziel.
1903 lösten die Brüder Wright ungläubiges Staunen mit dem ersten gesteuerten Motorflug aus – obwohl der nur 12 Sekunden dauerte. Das Gegenstück dazu aus dem Jahr 2023? Das erste Bild, das auf Basis einer Texteingabe generiert wurde.
Wie die Brüder Wright wirst auch du vermutlich eine Weile experimentieren und an deinen Skills feilen müssen, bis dir wirklich gute KI-Bilder gelingen. Folgende Tipps können dir dabei helfen.
Zur Gestaltung von KI-Bildern braucht es zwei Dinge: eine Technologie, bezeichnet als „generative künstliche Intelligenz“ (generative KI), und eine Person, die der Technologie Anweisungen gibt. Diese Anweisungen werden meist in Form von schriftlichen Beschreibungen erteilt, sogenannten Texteingaben oder Prompts.
Mit kurzen Prompts überlässt du der KI die meisten Entscheidungen. Mehr Spaß macht es, das gewünschte Resultat bis ins Detail zu beschreiben. Mit dem KI-Bildgenerator von Adobe Firefly kannst du Prompts in Alltagssprache formulieren.
Wenn du Firefly anweist, einen „Vollmond“ zu erstellen, könnte das Ergebnis so aussehen:
Prompt: Vollmond
Prompt: Vollmond am Himmel, auf den sich eine Rakete zubewegt
Prompt: Vollmond am Himmel, auf den sich eine Rakete zubewegt, Cartoon-Zeichnung
Prompt: Vollmond am Himmel, auf den sich eine Rakete zubewegt, im Stil eines Ölgemäldes der holländischen Meister aus dem Goldenen Zeitalter
Du kannst realistische Szenen, abstrakte Kunst oder Animationsfiguren erschaffen. Ergänze deine Prompts dazu einfach durch weitere beschreibende Merkmale, z. B.:
Auf der Oberfläche von Firefly sind bereits viele Deskriptoren aufgeführt. Das macht es dir leichter, neue Ideen für KI-Prompts auszuprobieren. Du kannst auch das Seitenverhältnis angeben: „Quadrat (1:1)“, „Querformat (4:3)“, „Hochformat (3:4)“ und „Breitbild (16:9)“.
Prompt: Origami, leuchtend, Fusion aus Natur und Technologie, im Stil von Magritte
Prompt: Flamingo in einer surrealen Traumlandschaft, Cartoon-Figur, Neonfarben, von oben fotografiert
Prompt: abstraktes, geometrisches Muster, Surfer, Vintage-Stil, kräftige, warme Farben
Prompt: heitere Porträts in Schwarz-Weiß, aus Garn, Grafik, biolumineszierend
Generative KI steht noch ganz am Anfang. Wie wir mit der Technologie interagieren, wird sich vermutlich grundlegend ändern und bald weit über Text-Prompts hinausgehen. Bis es so weit ist, können dir die hier genannten Tricks bestimmte Situationen erleichtern.
Wenn es der KI schwerfällt, die einzelnen Elemente des Prompts auseinanderzuhalten, kann es hilfreich sein, zusammengehörige Begriffe in Anführungszeichen zu setzen. Beispiel: „Grün leuchtende, herumwirbelnde Vektorformen am Himmel“, „rotes Marsfahrzeug am Boden“, fotorealistisch.
Mit [avoid = xy] am Ende eines Firefly-Prompts weist du die KI an, das in Klammern gesetzte Konzept auszuschließen.
Du kannst steuern, in welchem Umfang sich Firefly bei der Bildgenerierung an den vorgegebenen Stil halten soll. Dazu gibst du am Ende deines Prompts [stylize = x,y] ein. Die Summe der beiden Zahlen in der Klammer muss 100 ergeben. Je höher die zweite Zahl ist, desto genauer hält sich Firefly an den angegebenen Stil.
Mit [guidance = x] am Ende des Prompts kannst du der KI die Freiheit geben, stärker von der Eingabe abzuweichen. Werte können zwischen 0 und 25 liegen. Je geringer der Wert, desto weniger beachtet die KI den Prompt.
Mit [raw-style = True] erhältst du überraschende Resultate, die möglicherweise wenig mit deiner Eingabe zu tun haben.
Egal wie versiert du im Formulieren von Text-Prompts bist – oft braucht es für das perfekte Bild eine kleine Änderung an einem winzigen Detail. Hier kommt die Funktion Generatives Füllen ins Spiel. Mit ihr lassen sich Bildinhalte anhand einfacher Texteingaben hinzufügen oder entfernen.
In Firefly kannst du mit wenigen einfachen Befehlen einen bestimmten Bildbereich auswählen und dann in einem neuen Prompt beschreiben, was die KI innerhalb des ausgewählten Bereichs machen soll. „Generatives Füllen“ ist auch für Bilder geeignet, die nicht mit generativer KI erstellt wurden. Die Funktion ist in Firefly sowie in Adobe Photoshop für Desktop und Web verfügbar.
In Firefly kannst du sogar KI-basierte Texteffekte generieren. Auch hier weist du die KI mit Texteingaben an. Du kannst Buchstaben und Schrift auswählen und angeben, wie präzise der gewünschte Effekt in die Form der Buchstaben eingepasst werden soll.
Die Standardoptionen sind „Eng“, „Mittel“ und „Locker“. Für individuellere Anweisungen kannst du am Ende des Prompts [outline-strength = x] hinzufügen. Je niedriger die Zahl in der Klammer, desto mehr geht der Effekt über die Kontur der Buchstabenform hinaus.
Mit detaillierten Text-Prompts generierst du Bilder, die exakt deiner Vorstellung entsprechen. Am besten fängst du mit einer einfachen Beschreibung des Motivs an und fügst dann Deskriptoren für Stil oder Stimmung hinzu. Experimentiere mit „Generatives Füllen“, um einzelne Bildbereiche zu verfeinern. Und probiere auch mal ausgefallene Prompts aus – unerwartete Resultate sind manchmal die besten. Beim Gestalten mit generativer KI sind die Möglichkeiten endlos. Lerne Schritt für Schritt, wie du mit generativer KI einzigartige Kreationen erstellen kannst.
Teile deine KI-generierten Bilder mit der Firefly-Community, oder klicke auf eine der Kreationen, die andere gepostet haben, und experimentiere mit neuen Einstellungen oder Prompts.